Liebster Award

Vor mittlerweile etwas längerer Zeit ( *räusper* ) wurde ich von schnuppismama für den „Liebster Award“ nominiert und so auch an meinen Blog zurückerinnert.🙂

liebsteraward_thumbIch habe gerade eine kleine Atempause und somit etwas Zeit zum Nachdenken und Schreiben und dachte mir, ich nutze das direkt für die Beantwortung der Fragen an mich, bevor ich wieder darüber hinwegkomme.

Herzlichen Dank an dieser Stelle für die Nominierung, schnuppismama, ich freue mich sehr!🙂

Welche Eigenschaften sind Dir an einem Menschen wichtig?

In erster Linie Ehrlich- und Aufrichtigkeit. Ich kann rasend werden, wenn ich merke, dass mich jemand belügt. Unehrlichkeit kann ich nur schwer verzeihen.

Was wolltest Du als Kind werden?

Wenn ich mich richtig erinnere, war die chronologische Reihenfolge wie folgt:

Eisverkäufer

Schriftsteller

Radiomoderator

Journalist

Sozialarbeiter/ Streetworker

Und bist Du weit entfernt von Deinem Kindheits-Berufswunsch angekommen?

Schon.

Warum ich heute dann doch das bin, was ich bin – gute Frage. Es hat zum Abi nicht gereicht. Ich war zu faul. Vielleicht auch einfach nicht geduldig genug.Irgendwas davon oder ein bunter Mix.

Hätte ich mehr Mut, würde ich wohl nochmal neu durchstarten. Die Wahl würde aber nicht (mehr) auf einen der genannten Berufe fallen. Heute würde ich kreativ sein wollen. Mit Farbe, Phantasie,…

Chips oder Schokolade?

Beides. Mein herzallerliebster Ehemann kann das absolut nicht verstehen. Ich esse nämlich beides gern nacheinander/miteinander/durcheinander. Kommt doch eh alles in einen Magen.

Buch oder Zeitschrift?

Buch!

Strand oder Berge?

Ganz klar – Berge! Als Kind bin ich gerne ans Meer gefahren. Mein erster Urlaub überhaupt ging ans Meer. Mit meiner Tante und Familie, im Wohnwagen mit Vorzelt auf dem Campingplatz an der Ostsee. Es war traumhaft. Weiter ging es irgendwann mit meiner Familie. In Ferienhäusern an der Nordsee. Deutschland, Dänemark. Ebenso ein Traum. Aber ich bin irgendwann davon abgekommen. Die Strände in Tunesien, auf Mallorca und Teneriffa konnten mich nicht bekehren.
Wo Berge sind, fühle ich mich irgendwie zuhause. Ein seltsames Gefühl. Aber auch wunderschön. Vielleicht bin ich ein kleines bisschen Heidi. Mit Sehnsucht und Heimweh nach den grauen Riesen.

Was bedeutet Dir GOTT?

Viel. Leider verbringe ich gedanklich viel zu wenig Zeit bei ihm, mit ihm. Auch die Institution Kirche, die mir mal so wichtig war, hat derzeit kaum Raum in meinem Leben. Allerdings auch, weil ich mittlerweile hinter vielem einfach nicht mehr stehen kann.

Ich bin froh, dass wir ein kleines Wesen haben, dass uns aber immer wieder in Gottes Richtung zieht. Das Gott liebt, ohne dass wir viel dazutun mussten – außer Selbstverständlichkeit.

Was aus Deinem Leben würdest Du gerne noch einmal erleben, wenn Du könntest?

Unsere Hochzeit. Weil es schön war. Weil es mein Mann war, den ich geheiratet habe und weil ich es nochmal erleben wollen würde. Aber etwas anders. Vielleicht gibt es irgendwann ein Hochzeits- Revival. Wenn wir Zeit finden. Und die Muße. Und den passenden Moment.

Wem bist Du ähnlicher? Deiner Mutter oder Deinem Vater?

Definitiv meiner Mutter. Ich habe mir große Mühe gegeben, nicht zu werden, wie mein Vater und es wohl auch ganz gut geschafft. Meiner Mutter ähnlich zu sein, ist sicher auch nicht immer das Gelbe vom Ei – aber es ist erträglicher. Und auch hier kann ich immer auch die Quintessenz zu mir selbst einfließen lassen. Einfach ich sein.

…und der Klassiker zum Schluss: 3 Dinge – einsame Insel – Du weißt schon 😉

Gute Frage. Schwierige Frage. Mann und Kind für die Liebe und gegen Einsamkeit und Vermissen. Das dritte muss ich mir dann sehr gut überlegen. Ich reiche es nach! Versprochen!😀

Und nun noch meine Nominierungen von Blogs, denen ich folge – bzw. die ich bei Instagram verfolge🙂 Ich freue mich, wenn ihr Lust habt, mitzumachen!🙂

schaumzucker

mitosa-kreativ

Mamawunderlich

Kleine Kleinigkeiten

Lekrativ

Und hier meine Fragen an euch:

1. Dein liebstes Kreativwerk ist/war?

2. Deine Lieblingsfarbe?

3. Wo würdest du leben, wenn Geld keine Rolle spielt?

4. Dein Lieblingsplatz?

5. Schwarz oder Weiß?

6. Was ist dein Traumberuf?

7. Wo siehst du dich in 10 Jahren?

8. Wer ist dein größter Fan?

9. Freunde schätzen an dir am Meisten…

10. Was möchtest du noch über dich erzählen?

Gespannte Grüße!

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Ohne Worte

Da ist es nun also wieder. Die Spannung, Aufregung und Hoffnung. Aber auch die Einschränkung, die Behinderung, die von mir selbst ausgehen und hinter dessen Fassade ich nicht blicken kann, so gern ich auch würde. Also muss von außen nachgesehen werden. Objektiver, fachlicher – kompetenter.
Kommende Woche ist es schon so weit und wer weiß, vielleicht bringt es ja wirklich etwas. Oder aber ich bekomme noch den Durchblick – so ganz von allein.

Und dann bleibt nur noch die Hoffnung auf Erfolg.

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Vergessen

Mein Gedächtnis gleicht momentan scheinbar einem Sieb. Auf mich ist kein Verlass, scheint mir. Zu viel muss gespeichert und verarbeitet werden und ich schaffe einfach nichts. Gefühlt zumindest. Weihnachten? Besinnlichkeit? Familienzeit?

Irgendetwas läuft hier ganz gewaltig schief und ich glaube, niemand freut sich mehr auf das kommende Wochenende, das den Urlaub einläutet, als ich.

Abschalten, zur Ruhe kommen, neu sortieren und einfach mal fünfe gerade sein lassen. Die Arbeit, die Aufgaben, die Probleme, die Krankheitsausfälle und den Stress der letzten Wochen vergessen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Derzeit bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich mich frage, wo der Spaß geblieben ist. Und die Liebe zur Arbeit. Wahrscheinlich ist sie im Wust der Überforderung der letzten Wochen untergegangen. Ich weiß es nicht. Vielleicht ist sie auch Opfer der mangelnden Unterstützung geworden.

Wenn man im Alltag nichts mehr gebacken bekommt, sollte man die Reißleine ziehen. Ich versuche, die letzten 5Tage durchzuhalten und irgendwie zu funktionieren. Hoffentlich stehe ich das durch.

Schön wäre es, wenn einfach mal anerkannt würde, was geleistet wird. Die ständige Kritisierung geht aufs Gemüt.

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Tabu

Heute war einer dieser Tage an denen ich die Möglichkeit hatte, mich auszutauschen. Kein alltägliches, sondern ein vermeintlich von der Gesellschaft, insbesondere von Müttern tabuisiertes Thema.

Die Liebe zu einem, zu meinem Kind – so meint die Gesellschaft/ die Erfahrungen anderer Mütter – ist unbeschreiblich, bedingungslos und förmlich überschwappend. Alle Mütter – so scheint es – fühlen so.

Ich bin anders.

Ich bin eine Mutter, die ihr Kind nicht von Beginn an bedingungslos lieben konnte. Warum das so ist, weiß ich nicht. Ich frage mich täglich, woran es liegt. Eine wirkliche Antwort habe ich noch nicht gefunden. Aber viele Theorien. Ich habe es einfach im Gefühl.  Meine Liebe zu meinem Kind musste sich entwickeln. Entfalten. Langsam.

Es dauerte über ein Jahr – und auch heute lerne ich Tag für Tag, Woche für Woche, mein Kind mehr zu lieben. Ich vergleiche es gerne mit Adoptiv- oder Langzeitpflegeeltern, stelle mir vor, dass es vielen derer ähnlich geht, wie mir.

Bedingungslos. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlen muss. Selbstvorwürfe quälen mich fast täglich. Aber es wird besser. Stück für Stück.

Angst aber bleibt. Angst, meinem Kind nicht das geben zu können, was es verdient. Und Angst, dass ich ihm eines Tages die Rolle des weniger geliebten Kindes zuordne.

Aber ich werde mein bestes geben, dass das nicht passiert.

Und darüber reden.

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Wie das Leben so spielt

Ich habe es noch nicht begriffen.

Wie funktioniert es?

Wer entscheidet über Beziehungen,  Freundschaften und deren Menge, Art und Dauer?

Wer über Glück und Leiden und wer über die Definition?

Zeit, einfach zu leben und zu hoffen, dass das Leben gut spielt.

Für die anderen.

Und ein bisschen für mich.

Ich muss mich schließlich in Egoismus üben.

Ein bisschen.

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Einsam

Was macht „man“, wenn er/sie einsam ist?

Ich bin einsam und doch nicht.

Mir fehlt für ein für mich großes Thema derzeit der Freund, der greifbare.

Ich habe und hatte nie viele Freunde. Sehr positiv für das sehr ausgeprägte Selbstwertgefühl. *Achtung Ironie*

Ständig hinterfrage ich mich, definiere mich über Erfolg und Lob und überlege oft, ob ich es einfach nicht wert bin,  Freunde zu haben. Viele kommen und gehen,  nutzen mich scheinbar für ihre Zwecke und schreiben mich dann ab. Andere sind neidisch auf das, was wir uns aufbauen,  zeigen kein Verständnis – dabei ist es bei weitem nichts großes. Einzig die Häufigkeit des Kontaktes schwindet.

Ein paar wenige bleiben. Die einzigen,  die es scheinbar langfristiger mit mir aushalten. Allerdings passen sie derzeit nicht zu meinem Thema. Eignen sich nicht zum drüber Reden – sind der falsche Ansprechpartner.

Und ich kreise weiter allein durch meine Gedanken.

Einsam… und doch nicht – denn meine Familie, die bleibt. Zum Glück!

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Urlaubsreif, oder: und jährlich grüßt das Murmeltier

Wenn man darüber nachdenkt, ob es nicht mal so langsam Zeit wäre krank zu „feiern“, ist wohl die Zeit für Urlaub gekommen.

Der Stress der letzten Wochen ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen und das merke ich jetzt fast täglich. Die Tatsache, dass mir in den nächsten Wochen auch der Dienstplan nicht so wohlgesonnen ist, schröpft gedanklich schonmal vor. Ich habe das Gefühl, dass selbst die Wochenenden derzeit nicht zur Erholung beitragen.

Das Verantwortungsbewusstsein lässt Schwächen aber derzeit einfach nicht zu. Und so werden positive Gedanken gesucht… so haben zum Beispiel die Ferien angefangen = weniger Stress auf Arbeit (die neuen Klienten, die als Überbrückung zu uns kommen und die nicht so einfach zu handeln sein sollen, blende ich an der Stelle einfach mal aus…), schwierige Fälle sind in der Vergangenheit gelöst werden und somit leichtere Arbeitsalltage wieder an der Tagesordnung.

Tja und dann waren das auch die positiven Punkte, die mir auf die schnelle einfallen. Aber – bald ist auch für mich Urlaubszeit. Wir fahren weg, werden das Familienglück genießen und einfach mal wieder gemeinsam entspannen, Spaß haben und Ausflüge unternehmen.

Die Vorfreude lässt den Alltagsstress sicher etwas geringer erscheinen. Ich hoffe es jedenfalls.

 

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